Presseberichte
17.04.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 17.4.2018
Rheinsberg. Zum nächsten Heimatgespräch lädt die CDU von
Ostprignitz-Ruppin am morgigen Mittwoch in Rheinsberg ein. Landratskandidat Sven Deter stellt sich ab 18 Uhr im Restaurant „Zum Jungen
Fritz“, Schlossstraße 8, vor. Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke und der CDU-Landtagsabgeordnete Jan Redmann werden vor Ort sein.
Am kommenden Sonntag wird in Ostprignitz-Ruppin ein neuer Landrat gewählt.
11.04.2018 | MAZ - Dosse-Kurier 11.4.2018 / Christamaria Ruch
Wernikow. Alle Themen, die unter dem Nagel brennen, auf den Tisch legen. Das ist seit zwei Jahren Anliegen der CDU bei ihren Heimatgesprächen.
Landtagsabgeordneter Jan Redmann und Sven Deter, Kandidat für die Landratswahl in Ostprignitz-Ruppin, stellten sich am Montagabend im
Gasthaus Göske in Wernikow den Fragen. Hans-Heinrich Grünhagen, Vorsitzender der Gemeindevertretersitzung in Heiligengrabe, gab ebenfalls
Auskunft zu einzelnen Themen. 13 Frauen und Männer folgten der Einladung. „Drei Grundregeln haben wir: Jeder darf nur bis zu drei Minuten reden, jedes Thema kann angesprochen werden und nach 90 Minuten endet die Veranstaltung“, so Jan Redmann. Allerdings zeichnete sich schon früh ab, dass die Veranstalter die Vorgabe zur Länge der Redezeit nicht so genau
nahmen. Lothar Winter aus Tetschendorf sorgt sich darum, dass im ländlichen Raum zukünftig weniger Wohneigentum entstehen darf. Das geht aus den Entwürfen zur Landesentwicklungsplanung (LEP) hervor. „Dieser Plan ist zu stark aus Berliner Perspektive entwickelt“, so Jan Redmann. Der sogenannte zackenförmige Siedlungsstern reicht nur wenig über den Speckgürtel der Hauptstadtregion hinaus. Nach dieser Planung würden etwa in dem 500-Einwohner-Dorf Wulkow, in dem Sven Deter wohnt, innerhalb der nächsten zehn Jahre nur noch vier Baugrundstücke ausgewiesen werden können. „Das spiegelt nicht die Realität wieder und bremst die Stadtflucht“, so Deter. Und: „Derzeit liegt der zweite Entwurf der Planung vor und die Kreistage müssen dazu Stellung nehmen.“ Er spricht sich dafür aus, Entscheidungen in diesem Bereich der Hoheit der Kommunen zu überlassen. Jürgen Paul aus Wittstock
brachte das Gespräch auf die Kreisumlage: „Die Schmerzgrenze ist längst erreicht.“ Er fragte Deter, wie er die weitere Entwicklung einschätze. „Mein Ansatz ist immer, dass die Kreisumlage nicht höher als notwendig sein soll.“ Mit Hilfe der Kreisumlage wird aber auch der öffentliche Verkehr bezuschusst. „Das wird in Zukunft noch zunehmen, um den Einwohnern vernünftige Angebote zu machen“, so Deter. Martin Schäfer aus Sewekow sorgt sich um die Kommunikation zwischen Landrat und den Bürgermeistern in den Kommunen. „Gespräche finden nicht statt, sondern nur wenn es einen Crash gibt oder Feiern anstehen“, so Schäfer. Ihm ist es wichtig, dass alle eine gleiche Sprache sprechen. Sven Deter: „Entscheidungen, die notwendig sind,
müssen erklärt werden. Bei schwierigen Entscheidungen müssen die Leute mitgenommen werden. Das gesprochene Wort gilt.“ Eltern aus der Kita „Gänseblümchen“ in Zaatzke sorgen sich um das Einhalten der gesetzlich
vorgeschriebenen Beteiligungspflicht. „Der Träger gibt die Schließzeiten vor, obwohl die Öffnungszeiten beteiligungspflichtig sind“, sagte ein Vater. Er wundert sich, dass die Elternbeiträge sich von Kommune zu Kommune
unterscheiden. „Optimal wäre, wenn es keine Schließzeiten gibt und die Gebühren langfristig sinken“, so Sven Deter. Hans-Heinrich Grünhagen
merkte an: „Das Thema Kita ist immer wieder in der Gemeinde auf der Tagesordnung, doch das alles muss auch finanziert werden.“ Damit meinte er auch die Rückerstattung an zu hohen Essengeldbeiträgen an die Eltern. „Gut 100 000 Euro kommen jetzt auf die Gemeinde zu und auch in Zukunft wird das ein Problem sein, wenn Essenanbieter mit ihren Kosten höher liegen“, sagte er. Der Vater aus der Kita in Zaatzke spricht sich dafür aus, dass „wir weg von
dem Gedanken der Dienstleistung kommen, sondern Kinder als Aufgabe für die Gesellschaft sehen.“ Deter sucht im Falle seiner Wahl als Landrat „nach Vergleichen mit anderen Landkreisen, um sinnvolle Dinge auch adaptieren zu
können“. Ob das beitragsfreie Kitajahr in Zukunft tatsächlich den Kindern bessere Startmöglichkeiten in der Schule bietet, bezweifelte eine Frau aus Wernikow: „Das bringt nicht mehr an Bildung.“ Auch die Nähe von Behörden
wurde diskutiert. „Wo bleiben das Soziale und die Bürgerfreundlichkeit?“, fragte Petra Mauf aus Wernikow. Sie kann nicht nachvollziehen, warum die Rentenstelle in Wittstock ihre Türen geschlossen hat und die zuständige
Stelle in Neuruppin telefonisch nicht erreichbar ist. Neu ist auch, dass in der Agentur für Arbeit in Wittstock keine Meldungen zur Arbeitslosigkeit mehr angenommen werden. „Eine Strecke nach Neuruppin ist 55 Kilometer lang, und diese Kosten werden nicht von der Behörde ersetzt“, so eine Frau aus Wernikow. Sven Deter sieht ein, dass „Bürgersprechstunden notwendig sind und eventuell auch mobile Beratungen angeboten werden.“
Quelle: Sven Deter  
07.04.2018 | MAZ - Dosse-Kurier 7.4.2018
Wernikow. Das nächste Heimatgespräch der CDU im Kreis Ostprignitz-Ruppin findet am Montag, 9. April, um 19 Uhr im Gasthaus Göske in Wernikow, Dorfstraße 16, statt. Gastgeber sind der Landtagsabgeordnete Jan Redmann,
Landratskandidat Sven Deter und Hans-Heinrich Grünhagen, der Vorsitzende der Gemeindevertretung Heiligengrabe. Es sollen Fragen zu politischen Themen beantwortet werden. Auch kann darüber diskutiert werden, was die Menschen
von ihrem Landrat erwarten.
07.04.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 7.4.2018 / Reyk Grunow
Neuruppin. Dass ausgerechnet die kleinen Orte im ländlichen Raum von Brandenburg in ihrem Wachstum eingeschränkt werden sollen – für den CDU-Landratskandidaten Sven Deter aus Wulkow bei Neuruppin ist das in keiner Weise zu verstehen. Entschieden wenden sich Deter und die fünf anderen Kandidaten der CDU für einen der Landratsposten, die im April in Brandenburg vergeben werden, gegen diese Vorgaben der Landesregierung.
Konkret richtet sich ihre Kritik gegen den Entwurf des neuen Landesentwicklungsplanes für die Region Berlin-Brandenburg. Mit dem Landesentwicklungsplan gibt das Land für ganz Brandenburg einen groben Rahmen vor, wie sich die Mark in den nächsten Jahren entwickeln soll und kann. Besonders heftig diskutiert waren in den vergangenen Jahren die Vorgaben für den Bau von Windrädern. Richter hatten den bisherigen Landesentwicklungsplan vor einiger Zeit für unwirksam erklärt. Viele Städte und Gemeinden warten seitdem auf einen neuen, sicheren Entwurf. Der liegt seit einigen Monaten vor. Bis Freitag konnte jeder Bürger in Brandenburg eine Meinung dazu sagen, inzwischen ist das öffentliche Beteiligungsverfahren beendet. Die CDU nimmt das zum Anlass, mit dem Konzept der Landesregierung noch einmal abzurechnen. Für kleine Orte außerhalb des
Speckgürtels um Berlin, die keine Ober- oder Mittelzentren sind, sieht der Entwurf des Landesentwicklungsplanes für die Hauptstadtregion nur noch wenige Baumöglichkeiten vor. So soll in solchen Orten innerhalb der nächsten zehn Jahre nur noch ein Hektar Bauland pro 1000 Einwohner erschlossen werden dürfen. Doch wie viele Häuser lassen sich auf einem Hektar neu
bauen? Mehr als vier oder fünf Einfamilienhäuser wohl kaum. Für Neuruppin als Mittelzentrum gilt diese Einschränkung nicht, auch nicht für Wittstock und Kyritz. Alle anderen Orte im Landkreis Ostprignitz-Ruppin wären von den Vorgaben des Landes beim Bauen aber wohl betroffen. „Das Land hat noch nicht verstanden, wie viele Orte Zuzug haben“, sagt Jan Redmann, der für die
CDU im Landtag in Potsdam sitzt und so zugleich Kreischef seiner Partei in Ostprignitz-Ruppin ist. Weil Wohnen in Berlin immer teuerer wird, würden in den kommenden Jahren noch viel mehr Menschen ins Umland ziehen. Wenn die Verkehrsanbindung stimmt, auch in den Kreis Ostprignitz-Ruppin. „Der
Landkreis könnte massiv davon profitieren“, sagt der Neuruppiner CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke aus Neuruppin. Doch durch die Vorgaben des Landesentwicklungsplanes sei es in vielen Orten gar nicht möglich, jungen Familien Plätze zum Bauen anzubieten, egal wie groß die Nachfrage auch ist. Sollte er am 22. April zum neuen Landrat in Ostprignitz-Ruppin gewählt werden, werde er sich dafür stark machen, dass die Vorschriften geändert werden, sagt Sven Deter: „Das ist vollkommen an der Realität vorbei.“ Als Ortsvorsteher in Wulkow bekommt er mit, wie groß die
Nachfrage nach Baugrundstücken selbst in den Neuruppiner Ortsteilen ist – schon jetzt könne sie in vielen Fällen gar nicht gedeckt werden. „Der vorliegende Entwurf der Landesregierung ist eine Wachstumsbremse“, sagt Sven Deter. „Wir brauchen mehr Spielraum für die Dörfer und Städte. Die Brandenburger wollen nicht aus Potsdam vorgeschrieben bekommen, was sie alles nicht dürfen.“ Mehr Spielraum sieht der Entwurf des Landesentwicklungsplanes durchaus vor. Allerdings für jene Orte, die mit der Bahn in weniger als einer Stunde aus Berlin zu erreichen sind. Der schnelle Ausbau der Bahnverbindung ins Berliner Zentrum ist ein Punkt, für den sich Deter stark machen will, sollte er Chef der Kreisverwaltung in Neuruppin werden. Die Bahn sei durchaus bereit, schneller zu bauen. Doch vom Land
und auch aus der Region sei bisher zu wenig Druck gekommen, um in Potsdam klar zu machen, wie wichtig etwa der Prignitz-Express für die
Entwicklung der gesamten Region sei, sagt er.
07.04.2018 | Ruppiner Anzeiger 7.4.2018
Jahresempfang der Kreis-CDU
Neuruppin. Der Landeschef der CDU, Ingo Senftleben, kommt am Donnerstag, 12. April, nach Neuruppin. Im großen Festsaal der Ruppiner Kliniken, Fehrbelliner Straße 38, gibt es den Jahresempfang des Kreisverbands der Partei, bei dem der 43-Jährige erwartet wird. Mit dabei sind dann auch der parlamentarische Geschäftsführer der Landtagsfraktion, Jan Redmann aus Wittstock, der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke aus Neuruppin und der Kandidat der Partei fürs Landratsamt, Sven Deter aus Wulkow. Beginn des Festempfangs ist um 19 Uhr.
05.04.2018 | MAZ - Kyritzer Tageblatt 5.4.2018 / Matthias Anke
Kyritz. Ungeachtet der Kritik an seinen Firmenbesuchen im Vorfeld der Landratswahl hat Landrat Ralf Reinhardt (SPD) seine Tour fortgesetzt. Am Dienstag sah er sich beim Kyritzer Rohrreinigungsunternehmen Flöter um.
Mit dabei waren der Geschäftsführer der Regionalentwicklungsgesellschaft,
Christian Fahner, und die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke, die zwar parteilos ist, mit Unterstützung der SPD im Herbst jedoch ebenso ihre
Wiederwahl anstrebt. Inhaber Bastian Richter stellte ihnen seine Firma vor. „Im Gespräch ging es um das Leistungsspektrum und die Weiterentwicklungspläne des Unternehmens, um die Technik, die ständig auf
modernstem Stand gehalten werden muss, aber auch um die Zusammenarbeit mit anderen Firmen der Region, die Erfahrungen im Umgang mit Behörden, um die Breitbandversorgung und Funklöcher, vor allem jedoch um den Mangel an Fachkräften“, informierte Stadtsprecherin Doreen Wolf im Nachgang zu diesem Treffen. Demnach sind im Rohrreinigungsservice Flöter und einem zweiten Unternehmen von Bastian Richter, der Zaun- und Tiefbaugesellschaft Kyritz, zusammen 15 Mitarbeiter beschäftigt. Dem Team Flöter gehe es jedoch
wie so vielen Unternehmen in der Region: „Die Möglichkeiten sind da, die Technik ist da, die Aufträge sind da. Was fehlt, ist das Personal“, sagte Bastian Richter. Dabei könne er auf Aufträge in der Region verweisen, die kurze
Anfahrtswege und geregelte Arbeitszeiten bedeuten – und bei der Mitarbeitergewinnung damit punkten. „Dankend nahm er von Christian Fahner den Hinweis auf das Talentenetzwerk Nordwestbrandenburg entgegen. Dessen Ziel ist es, qualifizierte, abgelehnte Bewerber eines Unternehmens
mit freien Stellen anderer Unternehmen zusammenzuführen“, berichtete Doreen Wolf. Wegen seiner Unternehmenstour in Zusammenarbeit mit der
Wirtschaftsfördergesellschaft wurde Landrat Reinhardt seitens der CDU zuletzt „Wahlkampf auf Kosten der Steuerzahler“ vorgeworfen (MAZ berichtete). Gefordert wurde, er solle die Tour abbrechen. Reisen zu Unternehmen der Region seien „ein klarer Verstoß gegen das Gebot äußerster Zurückhaltung für Amtsträger in der Vorwahlzeit“, sagte der CDU-Kreisvorsitzende und
Landtagsabgeordnete Jan Redmann vor knapp einem Monat: „Es kann nicht sein, dass der Landrat sich im Wahlkampf seiner Wirtschaftsförderung bedient.“ Gesellschafter der REG ist neben den Kommunen und der
Sparkasse der Landkreis. Reinhardt nahm die Kritik gelassen und kündigte seinerzeit bereits den Besuch weiterer Firmen an, darunter bei Flöter in Kyritz.
„Dafür sind mir unsere Unternehmen zu wichtig“, sagte er. Sie seien schließlich das „Rückgrat des Landkreises und Garant für Beschäftigung und
wirtschaftlichen Erfolg“.
27.03.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 27.3.2018
Fehrbellin. Der Kreisverband der CDU lädt für morgen zu seinem vierten Heimatgespräch ein, diesmal nach Fehrbellin. Im alten Fehrbelliner Bahnhof wollen sich der Gemeindevertreter Peter Marienfeld, Landratskandidat Sven Deter sowie der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke und der Landtagsabgeordnete Jan Redmann den Fragen der Gäste stellen und wissen, wo der Schuh vor Ort drückt und was sie von ihrem Landratskandidaten erwarten. Die Runde beginnt um 18 Uhr.
27.03.2018 | Ruppiner Anzeiger 27.3.2018
Fehrbellin. Zu ihrem vierten Heimatgespräch lädt die CDU Ostprignitz-Ruppin für den morgigen Mittwoch nach Fehrbellin in den Alten Bahnhof ein. Ab 18 Uhr wollen die Politiker, darunter Gemeindevertreter Peter Marienfeld, Bundestagsabgeordneter Sebastian Steineke, Landtagsabgeordneter Dr. Jan Redmann und der Landratskandidat Sven Deter.
26.03.2018 | MAZ - Kyritzer Tageblatt 26.3.2018
Kyritz. Eine öffentliche Bürgersprechstunde halten am kommenden Dienstag, 27. März, der CDU Landtagsabgeordnete Jan Redmann und Sven Deter, CDU-Landratskandidat, in Kyritz ab. Treffpunkt ist der Marktplatz. Beide stehen allen interessierten Bürgern eine Stunde lang Rede und Antwort in der Zeit von 17.30 bis 18.30 Uhr.
22.03.2018 | MAZ - Dosse-Kurier 22.3.2018 / Christian Bark
Wittstock. Sie weckt Begeisterung aber auch Zweifel und Befürchtungen. Im Großen und Ganzen ist man sich in Wittstock und Umgebung darüber klar, dass die Landesgartenschau (Laga) im kommenden Jahr eine große Chance für die Dossestadt ist, sich Touristen nachhaltig präsentieren zu können. In jüngster Vergangenheit hatte es jedoch auch Fragen aus der Bevölkerung gegeben, die kritisch auf das Großereignis blicken. Um diese Fragen zu klären
hatten die Parteien CDU, FDP und Freie Wähler am Dienstagabend zum Bürgerstammtisch ins Wittstocker Rathaus geladen. „Wir sollten dazu offen ins Gespräch kommen“, sagte der CDU Landtagsabgeordnete Jan Redmann.
Zunächst aber folgte ein virtueller Rundgang über das Laga-Gelände. Der Geschäftsführer der Laga-Gesellschaft, Christian Hernjokl, nahm das Publikum mit in eine zum Greifen nahe Zukunft: beginnend vom frisch sanierten Bahnhof, wo den Besucher im alten Güterboden gleich eine Blumenhalle erwartet. „Alle Zugreisenden fallen also unmittelbar ins Laga-Gelände“, sagte Christian Hernjokl. Vor der Blumenhalle solle dann gastronomisch etwas geboten werden. Vielleicht in Form eines Zugwaggons,
wie der Geschäftsführer vorschlug. Überhaupt sollen für die Gastronomen keine Lizenzgebühren anfallen, wie Hernjokl versprach. Stattdessen solle lieber auf qualitative Speisen zu bezahlbaren Preisen gesetzt werden. Im gegenüberliegenden Friedrich-Ebert-Park erwarteten den Besucher unter anderem Schaugräber, weiter in Richtung alte Bischofsburg solle der „Fontane-Garten“ angelehnt an Theodor Fontanes Gedicht „Im Garten“
entstehen, vor dem alten Bürgermeisterhaus ein Rosengarten und schräg gegenüber an der Glinze eine Feuchtwiese, wo ab diesem Jahr Weidevieh grasen soll. Überhaupt wolle man die Glinze und die wieder in ihr ursprüngliches Flussbett versetzte Dosse für die Besucher erlebbar machen.
Auch das stellte Bürgermeister Jörg Gehrmann klar, dass die Dosse renaturiert worden sei, die Maßnahme sowieso geplant gewesen wäre, wegen der Laga aber vorgezogen wurde. Mit dem Gerücht, mit der Ausrichtung der Laga würde sich die Stadt enorm verschulden, räumte der Bürgermeister insofern auf, dass besonders begleitende, ohnehin geplante Baumaßnahmen wie die Sanierung des Bahnhofs viel Geld kosten. „Die größten Kostenfaktoren sind nicht die Laga, sondern die Sanierung von Hochbauten“, betonte er. Das seien aber
nachhaltige Projekte – ähnlich wie die Laga selbst, von der auch nach 2019 noch etwas übrig bleiben soll. Zum Beispiel die flexibel aufbaubare Bühne auf dem Amtshof aber auch die Blütenpracht von einer Million Blumenzwiebeln, die Christian Hernjokl rund um das Gelände einsetzen lassen möchte. Falls die Baumaßnahmen auch Gebäude in Mitleidenschaft ziehen sollten, müssten Hausbesitzer das rechtzeitig melden, empfahl Jörg Gehrmann fragenden Anwohnern. Auch für Museumsbesucher, die nicht zur Laga wollten, werde eine Lösung gefunden. Geplant ist bisher, dass der Eintritt für die Kreismuseen „Alte Bischofsburg“ für Laga-Besucher kostenlos sein soll.

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