Presseberichte
06.12.2017, 09:58 Uhr | MAZ - Ruppiner Tageblatt 6.12.2017 / Reyk Grunow
CDU wirft Schwochow raus
Rheinsberger wehrt sich gegen Urteil des Parteigerichts
Rheinsberg. Der designierte Bürgermeister von Rheinsberg, Frank-Rudi Schwochow, ist nicht länger ordentliches Mitglied der CDU. Das gemeinsame
Kreisparteigericht hat ihn jetzt aus der CDU ausgeschlossen. Schon 2014 hatte der CDU Kreisverband Ostprignitz-Ruppin das beantragt, nachdem sich Schwochow als Stadtverordneter immer wieder mit Rheinsbergs Bürgermeister Jan-Pieter Rau (CDU) und seiner eigenen Fraktion in der
Stadtverordnetenversammlung angelegt hatte. Jetzt ist eine Entscheidung gefallen. CDU-Kreischef Jan Redmann hofft, dass der Streit mit Schwochow innerhalb seiner Partei damit endlich beendet ist. Vor dem Parteigericht hatte
die Kreis-CDU argumentiert, mit seiner Kandidatur für die Freien Wähler gegen CDU-Bewerber Jan-Pieter Rau habe Schwochow der Partei schweren
Schaden zugefügt. Redmann: „Es ist schon einigermaßen erstaunlich, dass Herr Schwochow tatsächlich meint, gleichzeitig Mitglied und Gegner der CDU sein zu können.“ Beendet ist die Auseinadersetzung damit aber nicht. Frank-Rudi Schwochow will die Entscheidung des Parteigerichtes nicht hinnehmen. „Herr Redmann lässt die Sektkorken zu früh knallen“, sagt er. Er werde vor die nächst höhere Instanz ziehen, auch vor das Bundesparteigericht und notfalls
vor die ordentlichen Gerichte. „Es wird der Tag kommen, an dem ich wieder ordentliches Mitglied der CDU bin“, sagt der Rheinsberger. Wie der Ausschluss jetzt zustande gekommen ist, sei eine Farce.
 

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