Presseberichte
15.11.2017, 11:20 Uhr | Ruppiner Anzeiger 15.11.2017 / Christian Schönberg, Dietmar Stehr
Landrat will es nochmal wissen
Ralf Reinhardt bereit für erneute Amtszeit / Einhellige Rückendeckung durch Vorstand der Kreis-SPD
Ostprignitz-Ruppin (RA) Der Vorstand des SPD-Unterbezirks Ostprignitz-Ruppin hat den amtierenden Landrat Ralf Reinhardt als Kandidaten für die bevorstehende Neuwahl des Kreisverwaltungschefs vorgeschlagen. Die Entscheidung am Montagabend war einstimmig. Reinhardt braucht für die Nominierung nun die Stimmen der Vollversammlung der Kreis-SPD. Diese
soll im Dezember tagen. Der 41-jährige Vehlower ist seit 1. August 2010 Landrat Ostprignitz-Ruppins – gewählt für acht Jahre. Seine Amtsperiode war durch ein Landesgesetz im Zuge der Kreisreform-Pläne automatisch bis Frühjahr 2019 verlängert worden. Die Reform ist aber gestoppt. Reinhardt sieht seine nun verkündete Kandidatur als Konsequenz daraus, dass er vor
dem Hintergrund des neuen Gesetzes „gegenüber dem Kreistag schon erklärt habe, weiter zur Verfügung zu stehen“. Bislang gibt es keine anderen Bewerber ums Amt. „Aber ich freue mich über jeden, der auch Interesse hat“, sagt er. Die CDU zeigte sich am Dienstag weniger von der Kandidatur als vom Zeitpunkt der Verkündung überrascht. „Die Aufhebung des alten Gesetzes ist ja noch nicht durch“, sagte Jan Redmann, Chef der Kreis-CDU und parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion. Er verwies darauf, dass das neu erarbeitete Gesetz auch zeitliche Übergangsfristen zulasse, sodass
nicht schon zum 1. August kommenden Jahres ein neuer Landrat in Amt und Würden sitzen müsse: „Insofern haben wir auch keine Eile damit, selbst einen
Kandidaten aufzustellen.“ Die Vorsitzende des SPD-Unterbezirks und Landtagsabgeordnete Ulrike Liedtke hatte mit der Neuwahl Mitte März gerechnet. Deshalb habe man frühzeitig eine Entscheidung getroffen, sagte sie. Das neue Gesetz mit der Übergangsfrist, das heute im Landtag beschlossen werden soll, werde ihr zufolge aber „eine Wahl Ende April, Anfang Mai“ möglich machen. Reinhardt hat für seine erneute Amtszeit vor allem zwei große Ziele: „Beim Breitbandausbau gibt es noch viel zu tun“, sagte er. Zudem wolle er den Fortbestand der befristet eingerichteten
Medizinischen Hochschule Brandenburg sichern helfen.
 

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