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20.07.2017, 10:58 Uhr | Sebastian Steineke MdB / Dr. Jan Redmann MdL
Jan Redmann: Sicherheitsrisiko Schwerlastverkehr in Sewekow und Berlinchen
Verkehrszählung widerlegt die Einschätzung der Landesregierung


Im Juni dieses Jahres hatte die Landesregierung auf eine Kleine Anfrage mitgeteilt, dass keine „wesentliche Zunahme“ des Schwerlastverkehrs zwischen Wittstock und Mirow festgestellt werden konnte. Auf eine erneute Kleine Anfrage hat die Landesregierung nun die konkreten Zahlen aus den Verkehrszählungen genannt, aus denen sich ein deutlich anderes Bild ergibt. So erhöhte sich in Berlinchen in den vergangenen zwei Jahren der Anteil des Schwerlastverkehrs von 10 Prozent auf 16 Prozent. In Sewekow hat sich die Anzahl der Lkw zwischen 2013 (131 Lkw in 24 Stunden) und 2016 (263/24h) mehr als verdoppelt. H

Hierzu erklären der Fraktionsvorsitzende der CDU Ostprignitz-Ruppin, Sebastian Steineke MdB, sowie der Vorsitzende der CDU Ostprignitz-Ruppin, Dr. Jan Redmann MdL:

„Beim Stammtisch in Dranse am 19. April 2017 haben uns zahlreiche Bürger aus Sewekow und Berlinchen auf eine erheblich gestiegene Verkehrsbelastung, vor allem durch Lkw, hingewiesen. Bei den nachfolgenden Vor-Ort-Terminen hat sich dieser Eindruck bestätigt, in beiden Ortslagen waren viele Lkw zu beobachten. Gerade in den engen Ortsdurchfahrten entstehen dadurch immer wieder gefährliche Situationen.


Nachdem die Landesregierung zunächst noch von keiner wesentlichen Zunahme des Schwerlastverkehrs sprach, ergeben die tatsächlichen Zahlen nun ein völlig anderes Bild. Wie man angesichts der bei den Verkehrszählungen festgestellten Steigerung der Verkehrsbelastung durch Lkw zu der Einschätzung kommen kann, es habe keine „wesentliche Zunahme“ des Schwerlastverkehrs gegeben, ist vollkommen schleierhaft. Hier sollen offenbar nicht nur die Abgeordneten sondern auch die betroffenen Bürger vor Ort über die tatsächliche Belastung durch Schwerlastverkehr getäuscht werden.


Der intensive Lkw-Verkehr ist nicht nur für Radfahrer, Fußgänger und besonders Schulkinder ein erhebliches Sicherheitsrisiko, sondern stellt für alle Anwohner eine zunehmende Belastung mit Lärm und Abgasen dar. Neben der notwendigen Anordnung einer Tempo-30-Beschränkung vor der Kita in Berlinchen ist angesichts der nun vorliegenden Zahlen daher auch ein Schwerlastverkehr-Durchfahrtsverbot in beiden Ortschaften notwendig. Die Schwelle zur Unzumutbarkeit ist für die betroffenen Anwohner längst überschritten.“

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