Presseberichte
15.02.2018 | MAZ - Prignitz-Kurier 15.2.2018
Pritzwalk. Über den Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD stimmt die CDU bei einem Bundesparteitag am 26. Februar in Berlin ab. Davor diskutiert die CDU Brandenburg in Regionalkonferenzen mit Mitgliedern darüber: im Wahlkreis 56 am Mittwoch, 21. Februar, um 18 Uhr im Waldhotel “Forsthaus
Hainholz“ in Pritzwalk mit dem Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke und den Vorsitzenden der CDU Prignitz, Gordon Hoffmann, und der CDU Ostprignitz-
Ruppin, Jan Redmann.
14.02.2018 | Ruppiner Anzeiger 14.2.2018
Wildberg. Die CDU Ostprignitz-Ruppin startet am Donnerstag, 22. Februar, in Wildberg eine neue Reihe mit dem Titel „Heimatgespräche“. Christdemokraten
mehrerer politischer Ebenen stehen den interessierten Bürgern dabei Rede und Antwort. In Wildberg werden das der Landtagsabgeordnete Dr. Jan Redmann, Landratskandidat Sven Deter und Ortsvorsteher Ulrich Jaap sein. Ab 18 Uhr wollen sie im Dorfgemeinschaftshaus erfahren, wo vor Ort „der Schuh drückt“ und was die Temnitztaler von einem Landrat in den nächsten acht Jahren erwarten.
13.02.2018 | Der Prignitzer 13.2.2018 / Hanno Taufenbach
PRIGNITZ Die SPD wird ihre Mitglieder befragen und auch die CDU wird über
den Koalitionsvertrag abstimmen. Noch vor dem Bundesparteitag wird die CDU Brandenburg die Ergebnisse der Verhandlungen in Regionalkonferenzen mit den Mitgliedern diskutieren, teilte die Partei gestern mit. Die Regionalkonferenz für den Wahlkreis 56 findet mit dem direkt gewählten Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke und den Vorsitzenden der CDU Prignitz und Ostprignitz-Ruppin, Gordon Hoffmann und Jan Redmann, am Mittwoch, dem 21. Februar, statt. Beginn ist um 18 Uhr im Waldhotel „Forsthaus Hainholz“, Hainholz 2, in 16928 Pritzwalk. hata
02.02.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 2.2.2018 / Andreas Vogel
Neuruppin. Schlägereien mit Asylbewerbern aus Tschetschenien in den vergangenen Tagen in Neuruppin (die MAZ berichtete) und Wittstock beschäftigen nicht nur Polizei und Staatsanwaltschaft, sondern auch die
Kreisverwaltung. Die Vertreter der Ämter und Behörden trafen sich gestern in der Polizeidirektion, um nach einer Lösung zu suchen. „Bei Jugendlichen und Heranwachsenden geht es in erster Linie um den Erziehungsgedanken“,
sagte Polizeichef Frank Storch. Landrat Ralf Reinhardt (SPD) kündigte zusätzliche Fortbildungsangebote an. So soll es im April in Rheinsberg um den „Umgang mit aggressiven Kindern“ gehen. Das Angebot richte sich nicht allein an Lehrer und Erzieher, sondern auch an Sozialarbeiter und ehrenamtliche Helfer, betonte Reinhardt. Landrat und Polizeichef warnten davor, die Probleme allein auf Zuwanderer oder gar eine spezielle
Bevölkerungsgruppe zu beziehen. „Es geht immer um Einzelpersonen“,
betonte Storch. Er räumte jedoch ein, dass durchaus der Eindruck entstehen könnte, dass Tschetschenen in jüngster Vergangenheit besonders auffielen. Laut Landrat Ralf Reinhardt leben im Landkreis Ostprignitz-Ruppin etwa 300 Tschetschenen, unter ihnen gebe es „weniger als 30 Problemfälle“. Indes haben die CDU-Politiker Jan Redmann aus Wittstock und Sebastian Steineke aus Neuruppin gestern die Ausländerbehörde des Kreises zum „konsequenten
Handeln“ aufgefordert. Sonst mache sich der Rechtsstaat „lächerlich“. Hingegen verwies eine Kreissprecherin darauf, dass die Ausländerbehörde erst dann handeln könne, wenn rechtskräftige Urteile vorliegen. Das ist demnach derzeit nicht der Fall. Bei der Runde gestern bei der Polizei saß aber auch die Staatsanwaltschaft mit am Tisch. In Wittstock war es zu einer
Schlägerei auf dem Marktplatz gekommen, in Neuruppin häufen sich Auseinandersetzungen am Ruppiner Einkaufszentrum. Beteiligt waren Mitglieder einer tschetschenischen Familie, die in Wittstock lebt und durch Gewaltbereitschaft auffällt. av
02.02.2018 | Ruppiner Anzeiger 2.2.2018 / Dietmar Stehr
Ostprignitz-Ruppin (RA) Nach der Häufung von Delikten durch einen kleinen Kreis oft junger Tschetschenen in Neuruppin und Wittstock suchen Polizei und Landkreis nach Wegen, die Lage zu beruhigen. Regelmäßig kam es zuletzt
zu Körperverletzungen gegen Landsleute, Deutsche oder etwa vorige Woche gegen einen jungen Afghanen, der bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt worden
war. Immer wieder wird auch das Hausverbot gebrochen, das vom Neuruppiner Reiz gegen einige Tschetschenen verhängt wurde.
Regelmäßig muss die Polizei eingreifen. Auswege aus dieser Situation suchte Landrat Ralf Reinhardt (SPD) am Donnerstag während seines Antrittsbesuchs beim neuen Leiter der Polizeidirektion Nord, Frank Storch. Dabei warnte Reinhardt vor Verallgemeinerungen. Von den rund 100 000 Einwohnern im Landkreis hätten weniger als 3 000 eine ausländische Staatsbürgerschaft.
Darunter befänden sich 700 Menschen mit einem noch laufenden Asylverfahren, darunter etwa 300 Tschetschenen. Kleinste Delikte mitgerechnet, gebe es lediglich mit 30 von ihnen Probleme. Einen Grund für die teilweise Häufung von Straftaten sieht Frank Storch in der individuellen
Wohnsituation der Täter. Wenn verschiedene Ethnien, die sich sonst kaum begegnen würden, auf engem Raum zusammentreffen, komme es häufiger
zu Gewaltkriminalität. Allerdings gibt es laut Reinhard eine „nicht unerhebliche Zahl von Menschen“, denen es an der Bereitschaft fehle, eine Wohnung
anzunehmen. Mehr staatliche Repression – wie sie die Ostprignitz-Ruppiner
CDU-Bundes- beziehungsweise Landtagsabgeordneten Sebastian Steineke und Jan Redmann am Donnerstag in einer Erklärung forderten – hält Frank Storch nicht zwingend für den richtigen Weg. „Ich bin mir sicher, dass es mehr Möglichkeiten gibt als nur polizeiliche Einwirkung.“ So verwies Storch auf den Erziehungsgedanken, der gerade bei Jugendlichen und Heranwachsenden
eine „herausragende Bedeutung“ besitze.
02.02.2018 | Ruppiner Anzeiger 2.2.2018 / Dietmar Stehr
Ostprignitz-Ruppin (dst) Was hilft, wenn die immer gleichen Jugendlichen und Heranwachsenden beinahe täglich die Polizei auf den Plan rufen? Über dieser Frage brüteten am Donnerstag Ostprignitz-Ruppins Landrat Ralf Reinhardt (SPD) und Frank Storch, der neue Leiter der Polizeidirektion Nord. Das Intensivtätern durchaus ähnliche Phänomen gilt keineswegs als Privileg einer einzelnen Bevölkerungsgruppe oder Nationalität. An Aktualität gewann das Thema zuletzt aber durch eine Häufung von Vorkommnissen in Neuruppin und Wittstock, in deren Zentrum Tschetschenen standen. Im Ergebnis ihres Treffens, an dem auch Vertreter der Staatsanwaltschaft teilnahmen, sprachen
sich Storch und Reinhardt für einen stärker personalisierten Ansatz aus. Frank Storch verwies auf die bei Intensivtätern durchaus erfolgreichen Fallkonferenzen, bei denen Sachverständiger verschiedenster Institutionen
– etwa auch Jugendämter und Sozialarbeiter – ihr weiteres Vorgehen personenbezogen abstimmen. „Das muss nicht in jedem Fall zum Erfolg führen, man sollte es aber versuchen“, so Storch. Auch Ralf Reinhardt sprach sich mit Blick auf die oftmals noch recht jungen Täter für einen eher präventiven Ansatz aus. So biete der Landkreis an einzelnen Brennpunkten Fortbildungen an – das nächste Mal am 24. April in Rheinsberg zum Umgang
mit aggressiven Kindern. Laut Frank Storch haben Gewaltdelikte in der Region zuletzt durchaus zugenommen. Die Jugendkriminalität insgesamt sei
seit Jahren aber rückläufig, so der Leiter der Polizeidirektion. Unterdessen fordern der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke und Landtagsmitglied
Jan Redmann (beide CDU) eine konsequente Abschiebung der oftmals nur geduldeten Tschetschenen, sofern diese Straftaten begehen. Hier seien der Landkreis und seine Ausländerbehörde gefordert. Was die beiden gelernten Anwälte nicht erwähnen: Ohne eine rechtskräftige Verurteilung besteht keine
ausländerrechtliche Handhabe. Auch bei noch anhängigen Verwaltungsgerichtsverfahren ist eine Ausweisung nicht möglich.
05.01.2018 | Ruppiner Anzeiger 5.1.2018 / Christian Schönberg
Ostprignitz-Ruppin (RA) Die CDU schickt im Kampf um das Landratsamt Sven Deter ins Rennen. Eine Mitgliederversammlung soll ihn am 16. Januar als Kandidaten fürs höchste Ostprignitz-Ruppiner Amt nominieren. Beim Kreisvorstand der Partei hat der 42-jährige Wulkower am Mittwochabend in Wittstock bereits einhellige Zustimmung erhalten. „Sven Deter verfügt über
Führungserfahrungen im Unternehmen als Geschäftsführer“, sagte Kreisparteichef Jan Redmann bei der Vorstellung des Wunschkandidaten am Donnerstag. Als Kreistagsvizepräsident und ehemaliger Kreistagspräsident
habe er überdies die nötige politische Erfahrung. „Als Kreisbauernpräsident ist er jemand, der weiß, wie gerade auf dem Land und in den Dörfern
Wertschöpfungsketten gebildet werden können.“ Deter sagte selbst, dass er dem Kreis gegenüber dem Land ein neues Profil geben möchte. „Ostprignitz-
Ruppin hat viel Potenzial und enorme Chancen, die gehoben werden müssen“, so Deter. „Wir wollen uns nicht mit dem Land arrangieren, wenn wir
uns nicht arrangieren müssen.“ Die Ostprignitz-Ruppiner „haben eigene Ansprüche, die den Menschen zustehen“. Und diese Interessen müssten deutlicher vertreten werden. Die Aussage kann auch als Seitenhieb auf den jetzigen SPD Landrat Ralf Reinhardt verstanden werden, der bereits im
vergangenen Jahr von seiner Partei nominiert worden ist. Redmann warf ihm am Donnerstag erneut vor, zum Beispiel in Sachen Kreisgebietsreform keine
klare Kante gezeigt zu haben. „Er hat sich in der Anhörung vor dem Land um die Aussage gedrückt, ob Neuruppin Kreisstadt bleibt“, so Redmann. Auch in Sachen Direktanbindung des Prignitz-Expresses nach Berlin sieht die CDU den Landrat schlecht aufgestellt. Sein Vorschlag, eine schnelle Direktanbindung bis Tegel fertigzustellen, sei zu aufwendig und nicht rasch umzusetzen. Der Einbau einer Weiche vor Hennigsdorf würde den Kreis schon viel weiter bringen, so Redmann.
05.01.2018 | Ruppiner Anzeiger 5.1.2018 / Christian Schönberg
Ostprignitz-Ruppin (crs) Präsidiale Funktionen hat er bereits: zwei an der Zahl. Als Kreisbauernpräsident und Kreistagsvizepräsident fungiert der Wulkower
Landwirt Sven Deter. Nun will er ganz nach vorn: Kreisverwaltungschef werden. Der Kreisvorstand seiner Partei, der CDU, will ihn jedenfalls da oben sehen – und schickt ihn ins Rennen gegen Amtsinhaber
Ralf Reinhardt (SPD), der seine Kandidatur fürs Landratsamt schon lange vorher angekündigt hatte (RA berichtete). Deter ist in Neuruppin geboren – er wird in zehn Tagen 43 Jahre alt – und in Wulkow aufgewachsen. An der Heinrich-Rau-Gesamtschule machte er 1993 sein Abitur, schloss danach eine Fleischer-Lehre ab und erlangte in Bayern einen Abschluss als Diplom-
Agraringenieur. Seit 2000 führt er seinen landwirtschaftlichen Betrieb in Wulkow. Die Frage, was aus dem Hof werden soll, wenn er Landrat werde,
stellt er noch hinten an: „So weit ist es ja noch nicht“, sagte er am Donnerstag. Er habe aber eine große Familie, die alle Möglichkeiten für einen Übergang biete.
05.01.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 5.1.2018 / Andreas Vogel
Neuruppin. Die CDU will, dass Sven Deter der neue Landrat in Ostprignitz-
Ruppin wird und nach acht Jahren Ralf Reinhardt (41, SPD) ablöst. Er wolle die Belange des Landkreises gegenüber dem Land „deutlich“ herausstellen und sagen, „was nötig“ ist. Das fange bei den notwendigen Investitionen für die Schulen in der Region an und höre bei den Straßen auf, sagte Deter gestern bei seiner Präsentation in der Neuruppiner Siechenhauskapelle. Der 42-jährige Landwirt war zuvor am Mittwochabend vom CDU-Kreisvorstand in Wittstock einstimmig nominiert worden. Deter kenne sich als Chef des
Kreisbauernverbandes gut in der Region aus und verfüge über Führungserfahrung, da er seit mehren Jahren auch schon einer der Stellvertreter des Kreistages in Neuruppin sei, sagte CDU-Kreischef Jan
Redmann. Zudem verwies der Landtagsabgeordnete darauf, dass es seit acht Jahren nicht gelungen sei, nur einen Schritt weiter zu einer schnelleren Anbindung des Prignitz-Expresses RE6 ans Berliner Stadtzentrum zu kommen. Dabei sei dies schon mit einer vergleichbar geringen Investition für eine zusätzliche Weiche bei Oranienburg möglich. Das sei zwischen 2020 und 2030 möglich, da die Investition allein auf Brandenburger Territorium beschränkt wäre. Noch einen drauf mit seiner Kritik setzte Sebastian Steineke. „Wir haben den Eindruck, dass in den vergangenen zwei, drei Jahren der
Landkreis nur verwaltet, aber nicht gestaltet wird.“ Das wolle die CDU ändern. Der Neuruppiner Steineke ist nicht allein Bundestagsabgeordneter, sondern zugleich CDU-Fraktionschef im Kreistag.
02.01.2018 | MAZ - Kyritzer Tageblatt 2.1.2018
Wittstock. Der CDU-Kreisvorstand Ostprignitz-Ruppin will am Mittwoch bei einem Treffen in Wittstock einen Kandidaten für die Landratswahl am 22. April vorschlagen. Gemeinsam mit anderen Unterstützern soll der Kandidat
aufgestellt werden. Die öffentliche Vorstellung erfolgt am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Neuruppin, informierte die CDU. Bei der Pressekonferenz wollen der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Jan Redmann,
der Fraktionschef der CDU im Kreistag Ostprignitz-Ruppin und Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke sowie der weitere geschäftsführende CDU-Kreisvorstand den Kandidaten vorstellen.

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